Am Sonntag, den 23. November, fand die Preisverleihung des Zeltgemeinschaftsschießens 2025 der St. Johannis Toten- und Schützen Gilde von 1192 e.V. statt.
Bereits im Vorfeld zeigte sich eine außergewöhnlich starke Resonanz:
35 Zeltgemeinschaften von insgesamt 41 hatten sich zum Wettbewerb angemeldet, davon 23 Zelte in voller Mannschaftsstärke. Insgesamt stellten sich 176 Schützinnen und Schützen den verschiedenen Disziplinen, was die Veranstaltung zu einer der Bestbesuchten der vergangenen Jahre machte.
Auch die Preisverleihung selbst war hervorragend besucht und bot einen würdigen Rahmen für die Ehrungen.
Der Ierst Öllst Karsten Prokoph eröffnete die Veranstaltung und betonte in seiner Ansprache, wie begeistert alle drei Öllste von der beeindruckenden Beteiligung in diesem Jahr seien. Er dankte Uwe Maßmann und der Crew der Sportschützen Oldenburg für die verlässliche Organisation und Durchführung, ebenso dem Tweet Öllst Carsten Gonsior als Scheetöllst für die reibungslose Abwicklung der Wettbewerbe sowie dem Dritt Öllst Karsten Marzian und den Schaffern für die großartige Versorgung und die Getränkeausgabe.
Ein besonderer Dank ging an das Ehrenmitglied Walfried Denker, der einen neuen Pokal für den Titel des Gildemeisters gestiftet hatte. Dieser ging dieses Jahr an Carsten Drews.
Der Königspokal, der traditionell von den drei Öllsten gestiftet wird, ging in diesem Jahr an Marco Harz.
In der Wertung Luftgewehr sicherte sich die „Junge Gildegarde“ mit 299 Ringen den ersten Platz, gefolgt von der ZG „Von 1921“ mit 298 Ringen und den „De 88 tiger“, ebenfalls mit 298 Ringen.
Beim KK-Gewehr dominierte erneut die „Junge Gildegarde“ mit 141 Ringen, dicht gefolgt von „Jungs holt fast“ und dem „Malteser Kreutz“, die beide 140 Ringe erreichten.
Der neue Gildemeister 2025 heißt Carsten Drews, der sich mit einem hervorragenden Teiler von 6,2 durchsetzte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Tobias Braatz mit einem Teiler von 30,5 und Olaf Willert mit 37,8.
Bei den Gildemeisterinnen gewann Andrea Willert mit einem Teiler von 13,4 vor Melanie Grapengeter mit 14,7 und Gesche Drews mit 23,6.
Den Seniorenpokal gewann Peter Boldt mit einem Teiler von 37,5, gefolgt von Reiner Wulff mit 56,9 und Hans Peter Flindt mit 75,2.
Die Glücksscheibe entschied Heinrich Holm mit 32 Ringen für sich, während Volker Rüscher mit 30 und Henrik Röper mit 29 Ringen die Plätze zwei und drei belegten.
Beim Pokal der Sportschützen setzte sich Roland Wulf mit 104,4 Ringen an die Spitze, gefolgt von Rene Vorbeck mit 103,0 und Bernd Seidel mit 100,3 Ringen.
Den Königspokal sicherte sich Marco Harz mit einem Teiler von 16,6. Ihm folgten Bernd Wolters mit 32,2 und Mandy Junkersdorf mit 35,0.
Als beste Einzelschützen des Jahres 2025 gingen Rüdiger Heinrich, Melanie Grapengeter und Christian Marzahl hervor – alle mit starken 100-Ring-Ergebnissen.
Zur Erinnerung an das Preisschießen 2024 wurden ebenfalls die drei Erstplatzierten genannt: Bernd Wolters gewann mit einem Teiler von 61,2, gefolgt von Henning Höper mit 67,8 und Detlef Tamm mit einem Teiler von 71,6.
Die Zeltgemeinschaften, Gäste und Offiziellen verbrachten einen stimmungsvollen und harmonischen Abend, der einmal mehr zeigte, welch starker Zusammenhalt und welche lebendige Tradition die Oldenburger Zeltgemeinschaft prägen. Das Zeltgemeinschaftsschießen 2025 war ein voller Erfolg und hinterließ bei allen Beteiligten den Eindruck eines festlichen, geselligen und hervorragend organisierten Wettbewerbs.
















