Lieferanten der Silbergewinne

Bevor Silbergewinne ausgeschossen wurden, bekam der Schützenkönig bereits eine Belohnung, so 1583 und in den nachfolgenden Jahren „eine Elle englisch Wandt (Leinwand) für 1 Thaler“.

Erstmals im Jahre 1666 erhielt der Schützenkönig einen Silberbecher als Anerkennung. Ab 1682 werden immer häufiger silberne Löffel als Gewinne erwähnt.

Im Laufe der vergangenen 300 Jahre erhöhte sich die Zahl der Schießpreise. 1887 werden im Rechnungsbuch ein Potagelöffel für den König, fünf Esslöffel und 18 Teelöffel (insgesamt 24 silberne Löffel) aufgeführt, 1967 waren es ein Fülllöffel für den König, acht Tafellöffel, ein Dessertlöffel sowie 18 Teelöffel (insgesamt 28 silberne Löffel) und 2016 ein Suppenlöffel für den König, 12 Esslöffel, ein Dessertlöffel, und 20 Teelöffel (insgesamt 34 silberne Löffel).

Die Lieferanten der Silbergewinne sind seit 1760 namentlich bekannt.

Auch bei den Silbergewinnen wechseln die Lieferanten von Jahr zu Jahr. Hier ist ebenfalls der gesamte Zeitraum ihrer Arbeit für die Gilde genannt.

 

Lieferanten der Silbergewinne seit 1760