Oldenburger St. Johannis Toten- und Schützengilde nimmt Fahrt auf -Gildevogel wartet auf seine Entstehung

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Die Weichen für das immer wieder sehr beeindruckende Gildefest der St. Johannisgilde im Juni haben die Älterleute der Gilde schon lange gestellt. Und da ist für ein erfolgreiches Gelingen, für solch ein Fest, das wie in jedem Jahr um St. Johanni von Sonnabend bis Mittwoch  dauert, wahrlich sehr viel zu bedenken. Viele, sehr viel Hände müssen bewegt werden, bis die Gildezelte auf dem Schützenplatz wieder zum Feiern einladen, die Musik bestellt worden ist und die Gildegewehre  geölt und justiert sind.

Das wichtigste  über die Festtage aber ist in jedem Fall der über drei Zentner schwere Gildevogel, den alljährlich der Oldenburger Tischlermeister und Gildebruder Stefan Schödel nach traditioneller Vorgabe gestaltet. Damit das große Prachtstück am Ende den etwa 1800 Schüssen bis zum Königsschuss am Dienstag Abend standhalten kann, muss frisch geschlagenes Pappelholz her. Das ist dann für den „Scheetöllst“ Helmut Schwarze, den Zweiten Ältermann der Gilde schon sehr beruhigend, wenn Herr Samkow von den Kommunalen Diensten der Stadt Oldenburg meldet, dass das Holz geliefert werden kann.

 

In diesem Jahr mussten die alten, stark gewachsenen Pappelbäume am Sandkamp auf Grund ihres Alters und  aus Gründen der Verkehrssicherung gefällt werden. Die Stadt konnte in diesem Fall wieder einmal mehr die Gilde in sehr erfreulicher Weise unterstützen und über die Kommunalen Dienste Oldenburg dafür sorgen, dass drei Teilstücke des  starke Stammes in der Tischlerei Schödel gelandet sind, damit sie dort von nun an  veredelt zu werden können.

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Scheetöllst Helmut Schwarze und Tischlermeister Stefan Schödel begutachten das Holz für den neuen Gildevogel

Am Ende soll ein wunderschöner Gildevogel  als ein prachtvolles Meisterwerk dastehen. Die Älterleute freuen sich schon heute auf die Vogeltaufe kurz vor dem Gildefest 2016.