Oldenburger Gilde saniert ihren Schützenplatz

Peter JacobsenViele Gildeschwestern und Gildebrüder erinnern sich gut an Jahre, an denen die Gildezelte nur mit Gummistiefeln erreichbar waren. Schon auf der Pfingstversammlung hatte ich meine Absichten erläutert, die provisorischen Trocknungsmaßnahmen zur Gilde zu vermeiden. Künftig soll der Schützenplatz zur Gilde auch bei Regenschauern schnell wieder trocken sein.
Ein Jahr Vorbereitung war erforderlich. Jetzt ist die Sanierung der Dränage auf dem Oldenburger Schützenplatz abgeschlossen. Zunächst musste jedoch der Bestand erfasst werden.
Dafür konnte ich Gildebruder Beckmann gewinnen. Erstmals wurden auch alle Zelte, Kanaldeckel, Siele und Stromkästen erfasst und eingemessen. Für ein optimales Ergebnis hatte Gildebruder Beckmann am Gildesonntagmorgen sein Vermessungsinstrumente schon um 4 Uhr aufgebaut.
Mitarbeiter meines Büros haben dann die alten von Gildebruder Classen initiierten Einzelzeichnungen der Zelte eingescannt und in den Vermessungsplan eingepasst.
Für den nächsten Schritt habe ich Major Westensee und Kapitän Albert gebeten, Schächte zu suchen und die Dränage wieder gangbar zu machen. Das Team wurde verstärkt durch Herrn Samkow und Herrn Voß von den Kommunalen Diensten Oldenburg.
Das Ergebnis war leider ernüchternd. Die Dränageleitungen waren defekt oder nicht wiederherstellbar verstopft oder konnten überhaupt nicht mehr gefunden werden.
Für eine umfassende Sanierung konnte mit der Stadt Oldenburg in üblicher guter Zusammenarbeit eine Kostenteilung vereinbart werden. Die Stadt Oldenburg hat einen neuen Anschlussschacht gesetzt und die Gilde hat die Sanierung der Dränagestränge organisiert.
Noch vor Weihnachten sind die Arbeiten abgeschlossen worden. Kapitän Albert hat zugesagt, dass die Rasenansaat der von der Sanierung betroffenen Flächen dann im Frühjahr erfolgen soll und bis zur Gilde alles wieder grün ist.