Oldenburg im Zeichen der Rosen

Die Oldenburger St. Johannis Toten- und Schützengilde nimmt Kurs auf ihre nächsten Gildefeste. Zunächst einmal wurde das Rosenbeet auf dem Schützenplatz mit einer neuen Umrandung versehen.

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Der 3. Ältermann Helmut Schwarze, der Ehrenbürger Günther Reinhold und die Schaffer Klaus Gütschow, Kay Stender, Günter Wulf und Thorsten Kobarg
gestalteten die Umrandung des Rosenbeetes auf dem Schützenplatz neu.

Dieses Beet wurde seit jeher von Günter Reinhold gepflegt. Er hatte nun auch die Idee, das Beet neu einzufassen. Möglich wurde dies durch einige Pfähle, die bis-lang mehrere Beete in der Innenstadt begrenzten. Dort wurden sie aber abgebaut, da es in Parkplatz-nähe immer wieder zu Beschädigungen durch Autos kam. Günter Reinhold hatte wegen dieses Vorhabens den 3. Ältermann Helmut Schwarze angesprochen. Nach-dem der Gildevorstand dieses Vorhaben befürwortete, konnten die Arbeiten auf dem Schützenplatzdurchgeführt werden. Helmut Schwarze und Günter Reinhold haben ganz konkret auch schon das Gildefest im Jahr 2017 im Blick. „Das ist ein besonderes Jubiläumsjahr“, erklärt Helmut Schwarze, der in jenem Jahr zum1. Ältermann aufrücken wird. 2017 wird das 825-jährige Bestehen der Gilde gefeiert. „Allerdings nicht so groß wie das 800-jährige Bestehen im Jahr 1992“, schränkt Helmut Schwarze ein. Dennoch möchte die Gilde erreichen, dass in der Innenstadt entlang der Festumzugsstrecke vermehrt Rosen blühen werden. Deshalb wird Helmut Schwarze gemeinsam mit Günter Reinhold die Strecke ab-laufen, um nach geeigneten Stellen für noch zu pflanzende Rosenstöcke Ausschau zu halten. „Wir werden uns dabei eng mit den Hausbesitzern und der Stadt abstimmen“, kündigt der Ältermann an.
Ähnlich sei man 1992 vorgegangen, blickt Helmut Schwarze zurück. Damals habe man die Unterstützung von Karl-Heinz Colschen von den Lübecker Nachrichten erhalten. Die gewünschte Bepflanzung mit neuen Rosenstöcken sei als erster Aufruf für das
Jubiläum 2017 zu verstehen, betonen Günter Reinhold und Helmut Schwarze.