Führungswechsel bei der St. Johannis Toten- Schützengilde von 1192 e.V.

Ältermannübergabe 2015
Am Sonnabend, den 17.01.2015 fand im Restaurant „Zum Oldenburger Stadtbahnhof“ die Ältermannübergabe statt.
Der einladende 2. Ältermann Reimer Rohde konnte neben den Gildebrüdern aus dem Vorstand in diesem Jahr die Bürgervorsteherin Susanne Knees und den Bürgermeister Martin Voigt sowie die Gildebrüder seiner Zeltgemeinschaft begrüßen.
Nach den Berichten des Gildeschreibers Walfried Denker, der Revisoren Klaus-Martin Stapelmann und Christoph Emmrich und des scheidenden Ältermanns Peter Jacobsen
erfolgte die Ältermannsübergabe.
Peter Jacobsen übergab seinem Nachfolger Reimer Rohde die Insignien des Ältermanns.
Den Ältermannsstock, die Ältermannskette und das Klopfholz.
Er wünschte seinem Nachfolger alles Gute und immer eine glückliche Hand.
Er schloß mit den Worten:“ Ik weet de Gill is bi di in goode Händ.

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Der 1. Ältermann Peter Jacobsen übergibt seinem Nachfolger Reimer Rohde die Insignien des Ältermanns.

Der Major Friedrich-Carl Westensse steckte dem neuen 1. Ältermann Reimer Rohde
das Ältermannsschild an und wünschte ihm viel Erfolg.

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Major Carl-Friedrich Westensee gratuliert dem neuen 1.Ältermann Reimer Rohde.

Der bisherige 3. Ältermann Hans-Adolf Jensen rückte zum 2.Ältermann, dem sogenannten „Scheetöllst“ auf. Er ist somit für die Leitung des Schießens auf den Gildevogel beim 823. Gildefest 2015 verantwortlich.
Neuer 3.Ältermann wurde der Gildebruder Helmut Schwarze, der für die Schaffer verantwortlich ist, der so genannte „Schafferöllst“.
Danach traten alle Gäste an, um den neuen Älterleuten zu gratulieren.

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3.Öllst Helmut Schwarze 1.Öllst Reimer Rohde 2.Öllst Hans-Adolf Jensen

Danach dankte der 1. Ältermann Reimer Rohde seinem Vorgänger Peter Jacobsen für
die für die Gilde geleistete Arbeit. Er hob besonders die gute Zusammenarbeit im Vorstand hervor. Nur so war es möglich die vielen anstehenden Aufgaben zu bewältigen.
Er schloss mit den Worten: „Peter, Du hast das Amt des 1. Ältermanns aus Überzeugung und mit Leidenschaft ausgeführt und viele Dinge zum Wohle der Gilde umgesetzt.“

Die Bürgervorsteherin Susanne Knees und Bürgermeister Martin Voigt dankten ebensfalls
dem scheidenden 1. Ältermann Peter Jacobsen für die geleistete Arbeit und das gute Mit-
einander zwischen Stadt und Gilde.
Zur Erinnerung an seine Ältermannzeit überreichten die Bürgervorsteherin und der Bürgermeister Peter Jacobsen einen silbernen Löffel der Stadt. Dem neuen Ältermann wünschten Sie viel Erfolg in seinem neuen Amt.

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Majorswechsel

Carl-Friedrich Westensee gab nach 3 Jahren Majorszeit sein Amt weiter an Hans-Peter Storm (1.Ältermann 2004), der nun die Führung des Offizierskorps übernimmt.
Der Wechsel wurde vollzogen durch Übergabe des Säbels.

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Kapitänswechsel

Bei den Kapitänen gab es ebenfalls Veränderungen.
Der 1.Käpitän Rolf-Michael Werth ist mit Ablauf des Jahres aus seinem Amt ausgeschieden.
Neuer 1.Käpitän wurde Bernd Schultz. Bernhard Albert rückte zum 2. Kapitän auf.
Der ehemalige 1.Ältermann von 2013 Hans-Heinrich Landt rückte als 3.Käpitän nach.

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Der 1. Ältermann Reimer Rohde dankte dem scheidenden Major Carl-Friedrich Westensee
für die in seiner Amtszeit für die Gilde geleistete Arbeit.
Er hob besonders hervor, dass er seinem Nachfolger ein gut funktionierendes und
zuverlässiges Offizierskorps übergibt.
Reimer Rohde schloss mit den Worten: „Du hast mit Deinem Auftreten und das Deiner
Offiziere in der Öffentlichkeit das Ansehen der Gilde positiv geprägt.“
Er dankte auch dem scheidenden Kapitän Rolf-Michael Werth für seine aktive
Mitarbeit im Offizierskorps.
Reimer Rohde wünschte dem neuen Major Hans-Peter Storm und dem neuen
Kapitän Hans-Heinrich Landt viel Freude und Erfolg in Ihren neuen Ämtern.

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Major Hans-Peter Storm 1. Käpitän Bernd Schultz 2.Kapitän Bernhard Albert und 3. Kapitän Hans-Heinrich Landt

Nach den Regularien der Ämterübergaben hielt der 1.Ältermann Reimer Rohde seine          Antrittsrede:

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Leeve Gillbröder vun Vorstand,
leeve Gillbröder,
leeve Gäst,
In de Inloodung heet dat: „ De nie erst Öllst höllt sien Antrittsred“.
Dat will ik denn geern doon.
Tonächst eenmul bedank ik mi hartlich för de Glückwünsche und de gooden
Wünsche de ju mie för mien Öllermannstied mit op den Weg geven hebbt.
För mi und miene Elke ist dat hüüt en ganz besonderen Dag.
1.Öllst vun uns ehrwürdige St. Johannis Doden- und Schüttengill vun 1192 to warrn:
– ist ene groote Freud,
– ene ganz besondere Ehr
– und ene groote Verpflichtung togliek.
Disse Verpfichtung will ik mi gern stellen.

Uk ik müch, dat wi bi all uns Wirken för unse Gill de Tradition bewort und plegt.
Wen de Tied dat erfordert, und wi Dinge verändern mööt, wüllt wi dat mit dat nödige
Augenmoot moken
Wi hebbt unse Beliebung und unse Satzung, de gebt uns de Richtung an.
Wi dat in unse Satzung u. Beliebung steiht, gehört de plattdütsche Sprook to uns Gill
und wi hebt er to plegen
Ik freu mi, dat Jan Birger Rösler weller en Plattdüschkurs anbüddt und dormit
Gillschwestern und Gillbröder Gelegenheit gifft, de plattdütsche Sprook to lern.
Uk wi wüült uns bemöhen, op unsere Sitzungen plattdütsch to schnacken.
To unsere Tradition gehört uk de „Fastl-Obendball“ und unser „Gillfest“,
besondere Höhepunkte för unsere Gillschwestern und Gillbröder
und för uns vun Vörstand ist dat ene besondere Verpflichtung
disse beiden Veranstaltungen bestens vörtobereiten.
Ik müch wieder dat wi Fründschaften to benachbarte Gilden weller beleevt und plegt.
Dat is in de letzten Johr beten to kort koom. Dorto gehört uk, dat wi mul een Gill mehr inloodt.
Gern wör ik, went passt, en Gillfohrt moken.
Over went geit mit schwaten Antoch, Stock und Zylinder.
Leeve Gillbröder vun Vörstand dormit is dat over noch nicht doon.
Wi hebbt int letzt Johr, een barg anschoben, wat wi in 2015 toend bringen mööt.
Ik will dat nicht alns wellerholen, nur ganz kort optellen:
Wie mööt een niede Satzung beschluten.
De Beliebung mööt wi glieks mit anpassen.
Den Gillplatz mööt wie weller herrichten, dormit wi to Gill weller een grönen Rasen hebbt.
De Gillstuv mööt wi renovieren und för uns herrichten.
Unsen Gillschriever brugt Bürorum und Platz för den Papierkrom.
Die ool Container möt rümt und den nieden inricht wein.
Vogelstang und Vogelkasten möt overholt und evtl. mut de Sicherheit verbetert wein.
Ik kann mi vörstellen, dat dat eene oder annere övert Johr noch dorto kümmt.

Ja, leev Gillbröder vun Vörstand, ju seegt dat wi uk dit Jahr düchtig arbeiten und unsere Plicht för de Gill don möt.
Ik wünsch mi, dat wi een goode Tosoomarbeit plecht.
Wen dat Probleme gifft, dat wi de open anschnackt und gemensome Lösungen find.
Jed een hier in Vörstand is upfordert sine Verschläge und Ideen mittobringen.
Dorbi hebbt wi immer to Bedenken, dat wie en Traditionsgill sind, und wi eene
Beliebung hebbt, de uns segt, wat in de Gill to geschehen hett.
Over wi wüllt, wen`t anbröcht is, uk düchtig fiern und spoß hebben und dormit
wüllt wie hüüt Obend anfang.
Mit de Arbeit fangt wi am nächsten Mittwoch in unsere 1. Vörstandsitzung an.

 

Der 1.Ältermann beschließt den offiziellen Teil der Ältermannsübergabe und bittet die Teilnehmer sich von Ihren Plätzen zu erheben und gemeinsam das Schleswig-Holsteinlied zu singen.