„De Gill is wedder frie“

Peter Jacobsen Letzte Amtshandlung des scheidenden Ältermannes auf der Ältermannübergabe ist der Rechenschaftsbericht über die Aktivitäten während seiner Amtszeit. Ein ausführlicher Bericht hierzu erfolgt demnächst gesondert auf http://aeltermann.johannisgilde.info/.

Schwerpunkt des Berichtes war der Kampf um die Wiederherstellung der alten Gildefreiheiten.
Ein Jahr hatte Ältermann Peter Jacobsen und der Vorstand 2014 gekämpft um die Gilde wieder von allen Aufsichten und Kontrollen durch das Registergericht in Lübeck und die Versicherungsaufsicht beim Wirtschaftsministerium zu befreien. Die Gilde sollte wieder ihre historisch traditionelle Unabhängigkeit erhalten. Der Widerstand auf Seiten der Versicherungsaufsicht war erheblich, denn schließlich hatten Gildebrüder selbst diese Einstufung in der Vergangenheit beantragt in der guten Absicht Steuern zu sparen. Zwischenzeitlich wurde ernsthaft vom Ministerium und einem beratenden Anwalt die Auflösung und Neugründung der Gilde nahegelegt. Das wollte Öllst Jacobsen auf keinen Fall. Mit viel Diskussionen und Gesetzesstudien konnte langsam ein Sinneswandel bei den Behörden erreicht werden. Anfang Januar kam das erlösende Schreiben des Ministeriums.
Zum Abschluss seines Rechenschaftsberichtes konnte Öllst Jacobsen verkünden:
“ De Gill is wedder frie“ und seinem Nachfolger eine „saubere“ Gilde übergeben.
Seinem Nachfolger Reimer Rohde dankte Öllst Jacobsen herzlich für die unermüdliche Unterstützung und wünschte ihm eine glückliche Hand und einen genauso guten Vorstand wie den Vorstand in 2014.