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Becherwaschen und Bierprobe am 13. Mai 2022

Die Bierschaffer von links: Arnold Laenger, Bernd Mews und Arne Matthiensen

Eingeladen hatten die Bierschaffer den erweiterten Gildevorstand mit Frauen in den schön geschmückten Veranstaltungsraum in der VHS. Bei Kontrolle der Becher waren die Älterleute mit der Sauberkeit der Becher nicht zufrieden, da sich eine Spinne eingenistet hatte und sich in einem weiteren Becher überreife Erdbeeren befanden.

So wurde nachgearbeitet bis die Becher sauber und die Älterleute zufrieden waren.

Die drei Älterleute, Heino Hagge als Lieferant und die Bierschaffer bei der Bierprobe

Anschließend fand die Probe des Gildebieres statt. Einhelliges Urteil: „dat Beer schmeckt“.

Bei endlich wieder ein bißchen „Gildefeeling“ haben uns die Bierschaffer anschließend mit einem Wildgulasch verköstigt. Bei angeregten Gesprächen verbrachten wir einen tollen Abend!

Von Allen nochmals ein herzliches Danke an die Schaffer für den netten Abend.

GILDEFAHRT 2022 nach GOSLAR

Die priviligierte Schützengesellschaft Goslar hat uns zu Ihrem diesjährigen 802-ten Fest eingeladen. Gleichzeitig feiert Goslar 1100-jähriges Bestehen! Wir haben die Einladung angenommen!

Infos zur Goslarfahrt 2. – 3. Juli 2022 für Gildeschwestern und Gildebrüder !

Fahrt mit einem Bus mit dem Unternehmen Möller Neustadt mit 48 Plätzen 2G ???  Maske im Bus ??? alles nach jeweiliger Landesverordnung

Abfahrt am 02. Juli 2022 um 06:00 Uhr vom Schützenhof

Frühstück am Bus:  2/2 belegte Brötchen, Kaffee

Unterkunft: im Hotel Hessenkopf, Goslar in 23 Doppelzimmern und 2 Einzelzimmern gebucht sind Übernachtung/Frühstücksbufett Nach Ankunft werden wir dort unsere Gildeuniform anziehen und die Rosen (sind dann dort vorhanden) anstecken. Um 13:30 Uhr dann Fahrt zum Sammelpunkt Triftweg, Nonnenweg

Umzug 1100 Jahre Goslar und 802 Jahre Priviligierte Schützengesellschaft

Start ca. 14:30

Ziel: Festplatz Osterfeld (Bayernzelt)

Abfahrt zum Hotel 18:00 Uhr vom Busparkplatz Osterfeld

19:00 Uhr warmes Buffet im Hotel

danach Freizeit auf der Terrasse bei Plausch und Trank

03.07. 2022 : Abfahrt vom Hotel: 10:00 Uhr zum Busparkplatz/Domplatz an der Kaiserpfalz Treffpunkt Bimmelbahn zur Stadtrundfahrt an der Marktkirche um 11:45 Uhr

Mittagessen im Brauhaus, Marktkirchhof 2 um 12:30 Uhr : Schnitzel „Wiener Art“, Bratkartoffeln, kleiner Salat, Änderung auf Anfrage, hier sind die Getränke nicht inbegriffen!

Abfahrt Goslar, Domplatz um 15:00 Uhr unterwegs Kaffee /Kuchen am Bus

Kosten für aufgeführte Leistungen 135,-€ pro Person

Anmeldung über: gildeschreiber1192@t-online.de oder Tel: 04361/8857 oder beim 1.Ältermann per SMS oder Whatsapp unter 0170 2826602 Die Überweisung des Reisepreises ist nach Anmeldung und Bestätigung sofort fällig

Gildekonto Sparkasse Holstein, Verwendungszweck: Goslarfahrt

IBAN: DE91 2135 2240 0051 0172 18

Gilde oder nicht Gilde, das ist hier nicht die Frage

Leev Gillswestern un Gillbröder, leev Binnen-un Butenolnborger,

durch einen Vorstandsbeschluss hat die Oldenburger St. Johannis Toten- und Schützengilde von 1192 e.V.im April 2020 das offizielle Gildeleben eingefroren.

Dieser Beschluss war mit der Hoffnung verbunden, dass im darauffolgenden Jahr mit dem Fastl-Abend-Ball alles wieder seinen alten Gang nehmen würde. Wie es sich herausstellte, war das ein Satz mit X ! Diese Hoffnung hat sich leider zerschlagen.

Corona mit seinen Abwandlungen hat uns fester im Griff als je zuvor. Die Inzidenzzahlen steigen bis heute in nie dagewesene Höhen. Die Hoffnung auf eine schnelle Durchimpfung und die damit verbundene Reduzierung der Inzidenzzahlen haben sich als ein Trugschluss herausgestellt.

Trotzdem ist ein kleiner, aber agiler Teil der Gilde im Rahmen der Möglichkeiten ständig am Wirken. So haben Gildemitglieder an der Oldenburger City-Clean-Up Aktion teilgenommen und Müll vom Schützenplatz und dem angrenzenden Bruchbereich entfernt.

Neuland betrat die Gilde dann mit einer digital durchgeführten Zeltväterversammlung. Dieses Novum hat sich als bedingt machbar herausgestellt. Es geht nichts über eine Präsenzveranstaltung.  Im Juni hat uns der Inhaber der Hubertusapotheke ein Schaufenster zur Verfügung gestellt, um der Bevölkerung und den Gästen einen kleinen Einblick in die Gilde zu geben. Dieseshaben der Vorstand und die Schaffer mit Unterstützung einer Dekorateurin des Oldenburger Modehauses Johannsen selbstredend gerne angenommen und durchgeführt.

Im Sommer gingen die Inzidenzzahlen zwar runter und nährten dadurch die Hoffnung auf baldige Rückkehr zum Normalzustand. 

Wenn auch die großen Gildefeste nicht stattfinden konnten, so wollte man doch versuchen, an Traditionen festzuhalten. Dazu gehört auch der plattdeutsche Gottesdienst unter der Vogelstange. Unter Coronaauflagen wurde der Gottesdienst auf dem Schützenplatz am eigentlichen Gildesonntag durchgeführt. Das Lindenrund mit dem großen Birkenkreuz aus Putlos und die große Kirchenfahne bildeten eine stimmungsvolle Atmosphäre. Unser Gildepastor Andreas Gruben hielt auf Holsteiner Platt mit leichten ostfriesischen Einflüssen den traditionellen Sonntagsgottesdienst. Der Organist Matthias Voget sorgte mit dem Posaunenchor für die musikalische Begleitung.

Auch unsere Bierschaffer waren unterdes nicht untätig und fertigten einen neuen, einfacher aufzubauenden Bierstand für die Gildehalle. Dieser wurde in einer feierlichen Zeremonie dem Gildevorstand übergeben.

Den Startschuss für den Kultursommer Ostholstein in Oldenburg gab unsere Gildekapelle mit ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit langer Zeit. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch einen zünftigen und farbenfrohen Fahnenein- und ausmarsch.

Zusammen mit dem Verein “ Bravo “ , der zum Erhalt von Tradition und Brauchtum in Oldenburg gegründet wurde, betrieb die Gilde einen Kinderstand zur Hauptver-anstaltung des Kultursommers mit Spielen und Naschgewinnen, sowie ein Fotoshooting auf einer originalen Seifenkiste, die beim Seifenkistenrennen auf Putlos mehrere Siege eingefahren hat. Auch hier konnte die Gilde zeigen, dass sie ein Bürgerverein ist, und sich, wo möglich, einbringt und zum Stadtbild Oldenburgs gehört.

Unser Gildebruder und Gildewirt im Schützenhof, Gerrit Milbrodt, hatte über die Sommerzeit ein überdimensionales Beduinenzeltdach auf dem Schützenplatz aufgebaut. Dieses war für diverse Musikveranstaltungen ein heimeliger Unterschlupf.

Unter dieser Zeltdachkonstruktion konnte die Gilde endlich eine außerordentliche Mitgliederversammlung in abgespeckter Form coronabedingt im Außenbereich durchführen. Hierbei wurden wichtige Dinge abgehandelt, die eigentlich jährlich im Ablauf der Gilde zur Sprache kommen sollten.

Der Regenschutz des Daches kam der Gilde auch zugute beim Grillen unter der Vogelstange. Die Gildekapelle und das opulente Grillbüfett trugen maßgeblich zum Gelingen des leider etwas nassen Abends bei. 

Das Stadt-Gilde-Pokalschiessen konnte aufgrund einer begrenzten Teilnehmerzahl unter Coronaauflagen stattfinden. Die Stadt errang den Pokal und stellte mit Susanne Knees die Siegerin. Sie ist eine gestandene Gildeschwester und so eine Genugtuung für die Gilde. Wir werden unsere Augen mit Zielwasser stärken und der Stadt im nächsten Jahr Paroli bieten.

Die Gilde hatte große Anstrengungen unternommen, um das Zeltgemeinschafts-schießen durchführen zu können. Schweren Herzens musste diese Veranstaltung abgesagt werden, um die Gesundheit der vielen Schützen nicht zu gefährden.

Zum Volkstrauertag erwiesen wir unseren Gefallenen mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal alle Ehre.

Und dann kam die Adventszeit und im Vogelkasten leuchtete wieder der Tannenbaum. Der Gildevorstand besuchte einige Gildemitglieder und überbrachte herzliche Weihnachtsgrüße und gute Wünsche für das Neue Jahr.

Die Oldenburger St. Johannisgilde ist nicht nur ein Verein zum Feiern. Sie nimmt auch viele soziale Aufgaben wahr und gibt Unterstützung im Gemeinwesen, wo es im Rahmen unserer Satzung möglich ist.

Der Abschied vom alten Jahr verlief entgegen alter Traditionen eher still und mit dem beginnenden Jahr dreht sich das Gildekarussell von Neuem. Corona ist immer noch da und diktiert uns seinen Willen. Wieder keine Ältermannübergabe, wieder kein Fastl-Abend-Ball in 2022.

Wir haben jetzt zwei Jahre Erfahrung mit Corona und können uns auf deren Varianten einstellen und alles, was möglich ist, unternehmen, um dieses Jahr ein Gildesommerfest mit Vogelschießen durchzuführen. Der Termin hierfür ist vom 19.06.22 bis zum 22.06.2022! Wenn es sein muss auch unter “ 2G „. Die Vorbereitungen dazu sind angelaufen.

Außerdem möchten wir für den ausgefallenen Fastl-Abend-Ball einen Ersatz in Form eines Gilde-Sommerballs einplanen.

Der Termin hierfür muss noch festgelegt werden.

Blievt gesund un hold ju fuchtig !

Wi sünd Gill!

In goden un in slechten Tieden!

Im Namen vom Vorstand

Hans-Peter Flindt

1. Ältermann

Mitgliederversammlung am 22. August 2021

Am 22. August fand die erste Mitgliederversammlung unter Pandemiebedingungen statt. Diesmal nicht im Schützenhof, sondern unter dem „Beduinenzelt“ auf dem Gildeplatz vor der Vogelstange. Ingesamt waren rd. 140 Gildemitglieder der Einladung der Älterleute gefolgt.

Der 1. Ältermann Hans-Peter Flindt begrüßte die Anwesenden und endlich konnten wir den König nach langer Zeit den König mal wieder „hochleben“ lassen! Im Anschluß wurde den verstorbenen Gildemitgliedern gedacht. Dann wurde ein Rückblick auf die Zeit seit dem Gildeball 2020 als letzte Veranstaltung der St. Johannis Toten-und Schützengilde gehalten. Auch während der Pandemie ist der Gildevorstand tätig gewesen. Sitzungen fanden statt, auch wurde eine Videokonferenz mit den Zeltvätern abgehalten. Der zweite Ältermann Uwe Wolters und der 3. Ältermann Karsten Prokoph hielten ebenfalls einen Rückblick auf die zurückliegende Zeit. Nach dem Bericht der Revisoren für die Jahre 2019/2020 und 2020/2021 wurde den verantwortlichen Älterleuten einstimmig Entlastung erteilt. Der Gildevorstand hat für die Jahre 2020 und 2021 beschlossen, die Sterbebeihilfe in der bisherigen Höhe beizubehalten und die Gildebeiträge zu senken. Diese Beschlüsse wurden von der Mitgliederversammlung nachträglich sanktioniert. Nun wurden die neuen Gildemitglieder begrüßt, traditionell mit der Übergbe der Plaketten und einem Schluck Wein aus dem „goldenen Apfel“. Dieser kam jedoch pandemiegerecht nicht zum Einsatz, es wurden jedem neuen Gildemitglied dazu ein einzelnes Glas gereicht.

Ein Teil der neuen Gildemitglieder.

Der 1. Ältermann berichtete weiter über die erforderliche Satzungsergänzung. Hier hat die Gilde Voraussetzungen zu schaffen um auch in „Notzeiten“ wie Pandemie, Naturkatastrophen, Unglücke o.ä. handlungsfähig zu bleiben. Der Vorstand hat darüber mehrfach beraten und wird – sobald diese Ergänzung auch rechtlich abgeklärt ist – diese der Mitgliederversammlung zu Abstimmung vorstellen. Die Versammlung schloß traditionell mit dem Singen des Schleswig-Holstein-Liedes!

„Gillbroders Jungbrunnen“ ist fertig!

Der alte Bierstand in der Blainhalle war von vielen Schaffergenerationen genutzt worden und nicht mehr richtig „fit“. Im letzten Jahr haben sich die Bier- und Weinschaffer unter der Führung von „Schaffer- Öllst“ Karsten Prokoph entschlossen, einen neuen Bierstand zu bauen.

Die ersten Arbeiten erfolgten in 2020 bei Bierschaffer Arne Matthiensen im Garten, mussten dann aber pandemiebedingt unterbrochen worden.Die Restarbeiten, insbesondere die Lackierung, erfolgten jetzt in einer Halle in Putlos.

Am 16. Juli 2021 haben die Schaffer den Gildevorstand zur „Begutachtung und Abnahme“ in der Nähe der Blain-Halle eingeladen. Der neue Bierstand wurde mit hochwertigem Material und viel Liebe zum Detail gebaut. Er wurde für gut befunden und vom ersten Ältermann Hans-Peter Flindt  mit einem Glas „Bommi“ auf den Namen „Gillbroders Jungbrunnen“ getauft.

Im Namen der St. Johannis Toten und Schützengilde Oldenburg von 1192 e.V. an dieser Stelle herzlichen Dank an Familie Stief für die Unterstützung bei der Material-beschaffung und der Fertigung des Gildewappens als Relief sowie der Kommandantur Putlos – Herrn Major Jens Junkersdorf – für die Bereitstellung der Halle.

Und zum Schluss ganz besonders den Schaffern, die das Ganze mit viel Einsatz möglich gemacht haben.

Der neue Bierstand. Von links: die Weinschaffer Jan-Christian Thode, Clemens Waschik und Jan Stark sowie die Bierschaffer Arnold Laenger, Arne Matthiensen und Bernd Mews.

INFORMATIONEN DES GILDEVORSTANDES

Liebe Gildeschwestern und Gildebrüder,

die Corona-Pandemie beeinflusst unser gesellschaftliches Zusammenleben mittlerweile seit über einem Jahr in starkem Maße. Die Auswirkungen werden uns täglich vor Augen geführt. Die St. Johannis Toten- und Schützengilde von 1192 e. V. ist davon leider nicht ausgenommen. Trotzdem muss das Gildeleben weitergehen und wird es auch – zurzeit leider nicht in den gewohnten, traditionellen Abläufen.

Nach einem erfolgreichen Testlauf hat der Vorstand nun am 26.02.2021 seine 1. Vorstandssitzung 2021 als Videokonferenz abgehalten. Folgende Beschlüsse sind u. a. in dieser Veranstaltung gefasst worden:

  • Absage des Gildefestes 2021 (Einstimmiger Beschluss).

Begründung:

  • Die Tendenz der Entwicklung der Infektionszahlen hinsichtlich der Corona-Pandemie ist mit Blick auf die Virus-Mutationen nicht überschaubar.
  • Die Impfaktionen für die Bekämpfung des Virus werden sich nach bisherigen Erfahrungen vermutlich noch mindestens bis zum Jahresende hinziehen und es ist noch nicht absehbar, wie lange der Impfschutz anhält.
  • Es ist davon auszugehen, dass trotz Impfung zunächst weiterhin die Hygienemaßnahmen (Abstand, Mundschutz, Desinfektion) vorgenommen werden müssen.
  • Die rechtlichen Vorgaben durch das Infektionsschutzgesetz lassen eine Durchführung einer Gildefestveranstaltung in bekannter Größenordnung auf absehbare Zeit nicht zu.
  • Selbst wenn es Lockerungen bei den Einschränkungen geben wird, ein entsprechendes Hygienekonzept für ein Gildefest vorliegen würde und damit eine Genehmigung behördlicher Seite evtl. möglich wäre, bleibt die Frage, ob die Abhaltung eines Gildefestes unter den dann vorgegebenen Bedingungen dem Geist und Charakter dieser Veranstaltung gerecht werden würde.
  • Ergänzung der bestehenden Satzung der St. Johannis Toten- und Schützengilde e. V.

Die bestehende Satzung in der Fassung vom 15.12.2015 der SJTSG umfasst alle Vorgaben und Regelungen des Vereins bezogen auf „Normalzeiten“, in denen eine Beachtung und Einhaltung aller Gilderegelungen möglich ist. In „Notzeiten“, wie zum Beispiel die der derzeitigen Pandemie, ergeben sich nichtlösbare Probleme, die Vorgaben durch die bestehende Satzung einzuhalten (Abhaltung von Versammlungen, Durchführung von Gildeveranstaltungen usw.).

Daher hat der Vorstand beschlossen, dass die bestehende Satzung des Vereins auf Notzeiten hin angepasst werden muss, um auch in solchen Zeiten Rechtssicherheit zu behalten.

Ablauf:

Erarbeitung eines Entwurfes zur Satzungsergänzung durch eine erfahrene Arbeitsgruppe

  • Vorstellung des Entwurfes auf der Mitgliederversammlung oder Alternativversammlung
  • Abstimmung der Mitglieder über den vorgestellten Entwurf zur Satzungsergänzung
  • Durchführung der Satzungsänderung

  • Durchführung einer digitalen Zeltväterversammlung

Der Vorstand hat inzwischen positive Erfahrungen mit Videokonferenzen gesammelt und hat beschlossen, da lokale Versammlungen derzeit nicht gestattet sind, dass nach einer zuvor durchgeführten Zeltväter-Test-Videokonferenz, zu der per E-Mail eingeladen wird und eine Möglichkeit zur Durchführungserfahrung bietet, eine digitale Zeltväterversammlung als Videokonferenz durchzuführen:

Vorgesehener Termin: 14.04.2021   19.00 Uhr

  • Mitgliederversammlung 2021

Die Durchführung einer Mitgliederversammlung hängt davon ab, ob die vorherrschende Situation dieses zulässt. Das auch eine Mitgliederversammlung als Videokonferenz durchgeführt werden kann steht außer Frage und ist technisch sicher möglich. Ob es wegen der großen Mitgliederzahl auch praktikabel ist, wird sich nach der Zeltväter-Videokonferenz zeigen und wird danach noch einmal eingehend geprüft und bewertet!

Sollte eine Mitgliederversammlung nicht möglich sein, hat der Vorstand einen Gedankenansatz erörtert:

Die Zeltväter fungieren als Delegierte ihrer jeweiligen Zeltgemeinschaft, so dass eine Mitgliederversammlung als Videokonferenz als Beschlussgremium nur mit den Zeltvätern und Amtsträgern erfolgen könnte.

Es ist noch keine definitive Entscheidung gefallen.

  • Option auf die Durchführung einer Veranstaltung „Grillen unter der Vogelstange“

Die Option auf Durchführung dieser Veranstaltung im Freien wird aufrechterhalten, hängt aber ebenfalls von der vorherrschenden Pandemiesituation ab.

Terminansatz: Spätsommer

Bleibt gesund, hold ju fuchtig.

Im Namen des Gildevorstandes

Hans-Peter Flindt 1.Ältermann

WIEHNACHTSBREEF

                                    

Gloven  un  Hopen

      Leev Gillswestern , leev Gillbröder , leev Binnen- un Butenolenborger , dat Johr geiht bald to Enn un de Küll krüppt över dat Land . De Sünn schult noch een beten övern Horizont un is batts weller verschwunnen . De Bööm smiet de Blääd daal un veele Vagels verreist in´n Süden . Een sülvst warrt son beten nuddelig un is op de Söök na Warmste un Licht .  Nu hölpt blots noch de Bolleroven , de Fuulbank un de Wulldeck , een godet Book un een poor kommodig Lichter.   Dat is de Tiet vör Wiehnachten , dat is de  Advent . Wi kiekt na binnen un fangt an to sinnieren . Dat Flackern vun de Kerzen maakt di son beten trantüddelig un diene Gedanken swirren dörch dat Land un du fraagst di : wer büst du , wat maakst du , wo kümmst du van af un wo willst du hin ? Du maakst di Gedanken över de Heimat:           wo un wat is Heimat ? Jo , Heimat is dor, wo du di utkennst, wo du opwussen büst . Heimat is uk dor, wo du seker büst , wo diene Familie is ,wo diene Frünn sünd un wo du willkamen büst . So is dat uk mit de grote Gillfamilie . Jümmers to de Gillfiern koomt de Gillswestern un Gillbröder vun nah un wiet wegg tosamen, üm Gill to fiern, Familie un Frünn weller in de Arms to nehmen .                                       Gill is uk een Stück Heimat . De Advent maakt uns achtersinnig :  wat is ween un wat kümmt op uns to?            

Disse Fraag hett dit Johr een besünnere Bedüden.De Coronapandemie is een grode Last . De Infektionstallen sünd jümmers hoch . Dat Leven in´t ganze Land hett sick verännert . De Bewegungsfreiheit is verminnert un dat Frietietvergnögen is meist afschafft . Wo lang noch ? Avers wi hebbt doch Advent ! Wi hopt dorop , dat uns holpen ward . Un dor is al Licht an´n Enn vun´n Tunnel !Dag för Dag komt wi neger an dat Licht . Un wenn wi dor sünd , dann staht wi vörn Dokter mit een Sprütt in de Hand .He hett wohrschienlich de Erlösung in de Oort vun een Schuulimpen in de Hand . Mag ween , dat dormit dat Enn vun Corona  kamen is ? De Ankunft vun de Hölp för de Minschheit . Wi laat den Kopp ne hangen . Wi tööft op dat grote Lüchten un freit uns op een kommodig Wiehnachtsfest un een gesundet nieget Johr !

Dat wünscht  Ju de Vörstand vun de old ehrwürdige St. Johannes Doden – un Schüttengill vun 1192 e.V.

        In´n  Nomen vun´n Vörstand

        Hans – Peter  Flindt 1. Öllst

Harvstbreef vun eerst Öllst

Moin, Moin,

leeve Gillschwestern un Gillbröder. De Sommer hett uns verlaten un de Harvst höllt Intog.

Wi vun Vörstand hopt, dat ju all bi bester Gesundheit sünd un den Sommer           unbeschood överstahn hebbt. Corona – mag man bald nee mier hüren – hett uns jümmers noch vull tofaten. Mit een Oog pliert wi Dag för Dag na de sick verännern Verordnungen vun uns Regierung un mit dat anner Oog na Möglichkeiten Akschoon` för uns Gill uttokieken. De Speelroom is bannig eng. Dat Grillen ünner de Vagelstang hebbt wi uk al strieken möten, avers de          Verordnungen wiern ne ümtosetten. Schaad ! De Gill hett avers twischendörch doch wat do doon. De Schaffers un uns drütt          Öllermann Karsten Prokoph hebbt een niegen Beerstand för de Sporthall tosamen-schustert. Dat hebbt se richti fein hinkreegen. Nu mutt noch een beten Farv dor op un dat Beer kann lopen.

Dat süht doch al good ut
Nu ist glieks „Richtfest“

To´n annern  hebbt wi tosamen uns Ingang to de niege Gillstuv schöön makt. Uns ole Majestät un Ehrenbörger vun Olenborg, Günter Reinhold, hett in sien Fritied een eeken Rundbogen schnitzt un saagt. Nu hett de Ingang een feinen Rohmen kreegen. Gillbroder Reinhold to Ehren hebbt wi ne lütte Plakett an´n   Foot vun den`n Bogen anbröcht.

All tosamen packt mit an
De eerst Öllst övergivt de Plakett an Günter Reinhold

So süht de Plakett ut

De Vörroom vun uns Gillstuv is uk rutputzt worrn. An de Wand hebbt wi Ehrentöller anbröcht un dortwischen hett ´ne smucke ole Garderov ehrn Platz funnen. Nu köönt wi uns Gillröck, Stöck un Zylinders good an´n Haken bringen.

Liekers kiekt wi na vörn un plant al Düt un Dat för`n November. Vörn an steiht dat  „Gill – Stadt – Pokalscheeten“ , achterna de Volkstruerdag un dann dat Teltgemeenschapscheeten in tosamenstreeken Form, allns na Coronavörschrift.      Wenn de Coronainfektionstahln de tokamen Weeken düchtig na baben klettern doot, sünd de Utsichten för uns November-Planungen meist düster. Avers wi laat uns ja nee bang maken, wi kiekt na vörn un hoopt dat Best.

Leeve Gillschwestern un Gillbröder, de Vörstand vun uns St. Johannis Doden- un Schüttengill vun 1192 wünsch ju goode Gesundheit för de tokamen Tieden, dormit wi all tofreden in de Tokunft kieken köönt.

         In`n Noom vun Vörstand

         Hans-Peter Flindt

         1. Öllst