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Bernd Schultz

Über Bernd Schultz

1. Ältermann 2011

INFORMATIONEN DES GILDEVORSTANDES

Liebe Gildeschwestern und Gildebrüder,

die Corona-Pandemie beeinflusst unser gesellschaftliches Zusammenleben mittlerweile seit über einem Jahr in starkem Maße. Die Auswirkungen werden uns täglich vor Augen geführt. Die St. Johannis Toten- und Schützengilde von 1192 e. V. ist davon leider nicht ausgenommen. Trotzdem muss das Gildeleben weitergehen und wird es auch – zurzeit leider nicht in den gewohnten, traditionellen Abläufen.

Nach einem erfolgreichen Testlauf hat der Vorstand nun am 26.02.2021 seine 1. Vorstandssitzung 2021 als Videokonferenz abgehalten. Folgende Beschlüsse sind u. a. in dieser Veranstaltung gefasst worden:

  • Absage des Gildefestes 2021 (Einstimmiger Beschluss).

Begründung:

  • Die Tendenz der Entwicklung der Infektionszahlen hinsichtlich der Corona-Pandemie ist mit Blick auf die Virus-Mutationen nicht überschaubar.
  • Die Impfaktionen für die Bekämpfung des Virus werden sich nach bisherigen Erfahrungen vermutlich noch mindestens bis zum Jahresende hinziehen und es ist noch nicht absehbar, wie lange der Impfschutz anhält.
  • Es ist davon auszugehen, dass trotz Impfung zunächst weiterhin die Hygienemaßnahmen (Abstand, Mundschutz, Desinfektion) vorgenommen werden müssen.
  • Die rechtlichen Vorgaben durch das Infektionsschutzgesetz lassen eine Durchführung einer Gildefestveranstaltung in bekannter Größenordnung auf absehbare Zeit nicht zu.
  • Selbst wenn es Lockerungen bei den Einschränkungen geben wird, ein entsprechendes Hygienekonzept für ein Gildefest vorliegen würde und damit eine Genehmigung behördlicher Seite evtl. möglich wäre, bleibt die Frage, ob die Abhaltung eines Gildefestes unter den dann vorgegebenen Bedingungen dem Geist und Charakter dieser Veranstaltung gerecht werden würde.
  • Ergänzung der bestehenden Satzung der St. Johannis Toten- und Schützengilde e. V.

Die bestehende Satzung in der Fassung vom 15.12.2015 der SJTSG umfasst alle Vorgaben und Regelungen des Vereins bezogen auf „Normalzeiten“, in denen eine Beachtung und Einhaltung aller Gilderegelungen möglich ist. In „Notzeiten“, wie zum Beispiel die der derzeitigen Pandemie, ergeben sich nichtlösbare Probleme, die Vorgaben durch die bestehende Satzung einzuhalten (Abhaltung von Versammlungen, Durchführung von Gildeveranstaltungen usw.).

Daher hat der Vorstand beschlossen, dass die bestehende Satzung des Vereins auf Notzeiten hin angepasst werden muss, um auch in solchen Zeiten Rechtssicherheit zu behalten.

Ablauf:

Erarbeitung eines Entwurfes zur Satzungsergänzung durch eine erfahrene Arbeitsgruppe

  • Vorstellung des Entwurfes auf der Mitgliederversammlung oder Alternativversammlung
  • Abstimmung der Mitglieder über den vorgestellten Entwurf zur Satzungsergänzung
  • Durchführung der Satzungsänderung

  • Durchführung einer digitalen Zeltväterversammlung

Der Vorstand hat inzwischen positive Erfahrungen mit Videokonferenzen gesammelt und hat beschlossen, da lokale Versammlungen derzeit nicht gestattet sind, dass nach einer zuvor durchgeführten Zeltväter-Test-Videokonferenz, zu der per E-Mail eingeladen wird und eine Möglichkeit zur Durchführungserfahrung bietet, eine digitale Zeltväterversammlung als Videokonferenz durchzuführen:

Vorgesehener Termin: 14.04.2021   19.00 Uhr

  • Mitgliederversammlung 2021

Die Durchführung einer Mitgliederversammlung hängt davon ab, ob die vorherrschende Situation dieses zulässt. Das auch eine Mitgliederversammlung als Videokonferenz durchgeführt werden kann steht außer Frage und ist technisch sicher möglich. Ob es wegen der großen Mitgliederzahl auch praktikabel ist, wird sich nach der Zeltväter-Videokonferenz zeigen und wird danach noch einmal eingehend geprüft und bewertet!

Sollte eine Mitgliederversammlung nicht möglich sein, hat der Vorstand einen Gedankenansatz erörtert:

Die Zeltväter fungieren als Delegierte ihrer jeweiligen Zeltgemeinschaft, so dass eine Mitgliederversammlung als Videokonferenz als Beschlussgremium nur mit den Zeltvätern und Amtsträgern erfolgen könnte.

Es ist noch keine definitive Entscheidung gefallen.

  • Option auf die Durchführung einer Veranstaltung „Grillen unter der Vogelstange“

Die Option auf Durchführung dieser Veranstaltung im Freien wird aufrechterhalten, hängt aber ebenfalls von der vorherrschenden Pandemiesituation ab.

Terminansatz: Spätsommer

Bleibt gesund, hold ju fuchtig.

Im Namen des Gildevorstandes

Hans-Peter Flindt 1.Ältermann

Die St. Johannis Toten-und Schützengilde informiert!

Liebe Gildeschwestern und Gildebrüder sowie liebe Freunde der Gilde, die Auswirkungen der Coronapandemie beeinflussen auch den Gildeablauf 2021.

Jahrhundertealte Traditionen werden in diesem Jahr wieder umgeworfen. Da im vergangenen Jahr keine Mitgliederversammlungen und Wahlen abgehalten werden konnten, hat diesjährig auch keine Ältermannübergabe bzw. kein Kapitänswechsel stattgefunden.

Die Ämterbesetzung bleibt wie im Jahre 2020.

Zu unserem größten Bedauern können wir auch keinen Fastl-Abend-Ball durchführen, da die Inzidenzzahlen immer noch exorbitant hoch sind. Alle weiteren Termine im Ablauf des Gildejahres sind davon abhängig.

Wir können daher nur auf Sicht planen. Prognosen für anstehende Veranstaltungen im Gildejahr 2021 sind derzeit nicht vorherzusagen und wären rein spekulativ. Das gilt auch für das Gildefest im Sommer. Das ist alles sehr bedauerlich.

Wahrscheinlich wird es erst eine Änderung zum Besseren nach einer Durchimpfung der Bevölkerung mit Bildung einer Herdenimmunität geben.

Darin besteht unsere größte Hoffnung.

Der Vorstand wünscht allen viel Gesundheit für die Zukunft.

Hold ju fuchtig.

Im Namen des Vorstandes Hans-Peter Flindt 1. Ältermann

WIEHNACHTSBREEF

                                    

Gloven  un  Hopen

      Leev Gillswestern , leev Gillbröder , leev Binnen- un Butenolenborger , dat Johr geiht bald to Enn un de Küll krüppt över dat Land . De Sünn schult noch een beten övern Horizont un is batts weller verschwunnen . De Bööm smiet de Blääd daal un veele Vagels verreist in´n Süden . Een sülvst warrt son beten nuddelig un is op de Söök na Warmste un Licht .  Nu hölpt blots noch de Bolleroven , de Fuulbank un de Wulldeck , een godet Book un een poor kommodig Lichter.   Dat is de Tiet vör Wiehnachten , dat is de  Advent . Wi kiekt na binnen un fangt an to sinnieren . Dat Flackern vun de Kerzen maakt di son beten trantüddelig un diene Gedanken swirren dörch dat Land un du fraagst di : wer büst du , wat maakst du , wo kümmst du van af un wo willst du hin ? Du maakst di Gedanken över de Heimat:           wo un wat is Heimat ? Jo , Heimat is dor, wo du di utkennst, wo du opwussen büst . Heimat is uk dor, wo du seker büst , wo diene Familie is ,wo diene Frünn sünd un wo du willkamen büst . So is dat uk mit de grote Gillfamilie . Jümmers to de Gillfiern koomt de Gillswestern un Gillbröder vun nah un wiet wegg tosamen, üm Gill to fiern, Familie un Frünn weller in de Arms to nehmen .                                       Gill is uk een Stück Heimat . De Advent maakt uns achtersinnig :  wat is ween un wat kümmt op uns to?            

Disse Fraag hett dit Johr een besünnere Bedüden.De Coronapandemie is een grode Last . De Infektionstallen sünd jümmers hoch . Dat Leven in´t ganze Land hett sick verännert . De Bewegungsfreiheit is verminnert un dat Frietietvergnögen is meist afschafft . Wo lang noch ? Avers wi hebbt doch Advent ! Wi hopt dorop , dat uns holpen ward . Un dor is al Licht an´n Enn vun´n Tunnel !Dag för Dag komt wi neger an dat Licht . Un wenn wi dor sünd , dann staht wi vörn Dokter mit een Sprütt in de Hand .He hett wohrschienlich de Erlösung in de Oort vun een Schuulimpen in de Hand . Mag ween , dat dormit dat Enn vun Corona  kamen is ? De Ankunft vun de Hölp för de Minschheit . Wi laat den Kopp ne hangen . Wi tööft op dat grote Lüchten un freit uns op een kommodig Wiehnachtsfest un een gesundet nieget Johr !

Dat wünscht  Ju de Vörstand vun de old ehrwürdige St. Johannes Doden – un Schüttengill vun 1192 e.V.

        In´n  Nomen vun´n Vörstand

        Hans – Peter  Flindt 1. Öllst

Absage Zeltgemeinschaftsschießen und Stadt-Gilde-Pokal

        Leeve Gillschwestern un Gillbröder !

Vuller Toversicht hett de Vörstand dat Stadt-Gill-Pokalscheeten un dat   Teltgemeenschapsscheeten op´n Weg bröcht.        All Anstalten för den Afloop bi de Sportschütten un de Versorgung mit Eten un Drinken ut de Kegelstuuv wieren afslooten. De Freid wier hoch, endli mol weller wat in “GILL”  to maken!

Doch nu schuuvt sick so lütt bi lütt de vermaledeite Corona-Pandemie        jümmers mier to uns in den Norden.         Den Inzidenzwert vun 35 hebbt wi hüüt reten.         De Krink Ostholsteen schickt sick an, een Corona Hot-Spot to warrn.         Uns Kanzlerin Angela Merkel hett seggt, wi schüllt uns an Riemen rieten un all de ne nödigen Dreepen laten!          Wi schüllt unse Gesundheit un de Gesundheit vun uns Mitbörgers nee in Gefohr bringen un uns an leevsten Tohuus in uns Familie opholln.

Disse Opforderung un de hochkrupen Infektionstalen in uns Krink hebbt uns dortau anstött, dat Stadt-Gill-Pokalscheeten un dat Teltgemeenschaps-scheeten för dit Johr aftoseggen.  Uns deit dat bannig Leed.  All de Anstalten för de Dörchföhrung ümsünst.        Uk de Arbeiten vun uns Kröger un vun de Scheetbohnbedrievers, allns för de Katt.        Avers de Gesundheit vun uns all is höger antosetten as de Spoß an´t Scheeten.

Wi vun´n Vörstand laat uns nee ünnerboddern. Wie kiekt vuller Toversicht in de Tokunft un drückt de Duum, dat sick allns weller to uns Best hindreiht.  

   Kopp hoch un blievt gesund!      In Nomen vun uns Vörstand

        Hans-Peter Flindt

        1. Öllst       

               

Harvstbreef vun eerst Öllst

Moin, Moin,

leeve Gillschwestern un Gillbröder. De Sommer hett uns verlaten un de Harvst höllt Intog.

Wi vun Vörstand hopt, dat ju all bi bester Gesundheit sünd un den Sommer           unbeschood överstahn hebbt. Corona – mag man bald nee mier hüren – hett uns jümmers noch vull tofaten. Mit een Oog pliert wi Dag för Dag na de sick verännern Verordnungen vun uns Regierung un mit dat anner Oog na Möglichkeiten Akschoon` för uns Gill uttokieken. De Speelroom is bannig eng. Dat Grillen ünner de Vagelstang hebbt wi uk al strieken möten, avers de          Verordnungen wiern ne ümtosetten. Schaad ! De Gill hett avers twischendörch doch wat do doon. De Schaffers un uns drütt          Öllermann Karsten Prokoph hebbt een niegen Beerstand för de Sporthall tosamen-schustert. Dat hebbt se richti fein hinkreegen. Nu mutt noch een beten Farv dor op un dat Beer kann lopen.

Dat süht doch al good ut
Nu ist glieks „Richtfest“

To´n annern  hebbt wi tosamen uns Ingang to de niege Gillstuv schöön makt. Uns ole Majestät un Ehrenbörger vun Olenborg, Günter Reinhold, hett in sien Fritied een eeken Rundbogen schnitzt un saagt. Nu hett de Ingang een feinen Rohmen kreegen. Gillbroder Reinhold to Ehren hebbt wi ne lütte Plakett an´n   Foot vun den`n Bogen anbröcht.

All tosamen packt mit an
De eerst Öllst övergivt de Plakett an Günter Reinhold

So süht de Plakett ut

De Vörroom vun uns Gillstuv is uk rutputzt worrn. An de Wand hebbt wi Ehrentöller anbröcht un dortwischen hett ´ne smucke ole Garderov ehrn Platz funnen. Nu köönt wi uns Gillröck, Stöck un Zylinders good an´n Haken bringen.

Liekers kiekt wi na vörn un plant al Düt un Dat för`n November. Vörn an steiht dat  „Gill – Stadt – Pokalscheeten“ , achterna de Volkstruerdag un dann dat Teltgemeenschapscheeten in tosamenstreeken Form, allns na Coronavörschrift.      Wenn de Coronainfektionstahln de tokamen Weeken düchtig na baben klettern doot, sünd de Utsichten för uns November-Planungen meist düster. Avers wi laat uns ja nee bang maken, wi kiekt na vörn un hoopt dat Best.

Leeve Gillschwestern un Gillbröder, de Vörstand vun uns St. Johannis Doden- un Schüttengill vun 1192 wünsch ju goode Gesundheit för de tokamen Tieden, dormit wi all tofreden in de Tokunft kieken köönt.

         In`n Noom vun Vörstand

         Hans-Peter Flindt

         1. Öllst

OSTERGRÜSSE VUN EERST ÖLLST

Leev Gillschwestern, leev Gillbröder,

dat Oosterfest steiht weller vör de Döör un doch is dat  nee so as sünst. De Vögel bugen ehre Nester un de Blomen fangt an to wassen un to bleun. Sowiet allns klor, un doch is wat anners, dor kanns över sinnieren un di een Kopp maken. Wat is nee so as sünst?

Ja, du hüürst weller de Vögel piepen. De Larm vun de Straten fehlt, wo sünd de Autos al bleven? Uk an Himmel sühst du keen Fleger mier mit de Kondensstriepen achteran. Dorför sühst du weller Kinner up de Straten speelen un ok luthals mit ehrn Geschwisterkinner strieden  . De Butenwelt hett sick verännert. Du kannst lang de Straten flaneern un sühst hier un dor mol een anner Minschenkind. Hin un weller kümmt uk mol een Auto vörbi, avers dat is selten. De meisten Geschäfte un Lokale hebbt dicht. Alle Veranstaltungen un grötere Minschenansammlungen sünd verbaden.Nur de Geschä fte mit levensnotwendige Artikel hebbt noch open. Hier sühst du watt fantastischet: de Lüüd hold Avstand , as wenn de Vörmann nee good rüken deit. Hin un weller kann man uk een Minschen mit Spieschutz vört Muul sehen.

Al dat is een Resultat vun son lütten Virus. Dit lüüte Ding, dat du nur ünner een Elektronenmikroskop wohrnehmen kannst, verbred sik wohrhaftig flink över de ganze Welt un höld uns in Atem. Un dorgegen is noch keen Kruut wussen. Wi dörpt uns nee ansteeken laten. Denn dann büst du op´n besten Pad int Krankenhuus. Dann hest du son´ne Art Lungenentzündung, bi de nee noog Sauerstoff vun de Lung in´t Blood röbergeiht. Un wenn du Glück hest, geiht de Düvel an di vörbi. Avers wenn dat läger mit di ward, kümmst ünner een Sauerstoffpustmaschin, de di mit Atü Sauerstoff in de Lung drücken deit. Veele ward weller gesund, avers männich een starvt dorbi.

Uns Regierung hett restriktive Anordnungen rutgeben, dormit wi uns nee so flink ansteeken köönt. De Kinnergardens un de Scholen sünd tau. Veele Koophüser , veele Restaurants, ok veele Fabriken sünd taumakt worrn. Dat Leeven up de Straaten is utstorben. Un dat allns, dormit wi överleeven schüllt. Dat allns is nich gegen uns, sünners nur dorför, dat wi de Chance hebbt, to överleeven un later dann weller düchtig tosamen klönen, verreisen, un natürli Gill fiern to können. Avers bit dorhin mööt wi vernünfti blieven.

Oostern lööpt nee weeg. Fiert Oostern mit de Familie to Huus, laat dat uk een beten lies angahn un gedenkt all de Lüüd, de verstorven sünd un ne mit de Angehörigen Oostern fiern köönt. Ik drück ju all de Duums , dat ju heel dörch de maladen Tieden kaamt . Denn gesund blieven is beeter as nipp un nau to fiern. De Situation verlangt veel vun uns af, weest stark un plietsch un slaagt de Viren een Schnippchen!

Frohe Oostern, blievt gesund un hold ju fuchtig !

 Hans-Peter Flindt

1.Öllst

WICHTIGE MITTEILUNG DES GILDEVORSTANDES

Information to`n Gillbidrag för dat Johr 2020

Leeve Teltvadders, Gillschwestern un Gillbröder,

all Gillveranstaltungen sünd bit op Wiederes bedingt dörch de Utwirkungen vun Corona afseggt (so wie de Öllerlüüd dat uk bekannt geven hebbt). To Tiet kann keen een seggen, wie sik dat in de nächsten Weken un Maande entwickeln deit.

De Gill kann aver nich ganz bi de Gillbidräge torüchstahn, dor se diverse Utgaben över dat Johr to betahlen hett (de Bedrief mutt oprecht holn warrn).

De Gillvörstand hett daher an`n 25.03.2020 eenstimmig beschlotten:

De Gillbidrag för 2020 ward reduziert.

Aktive Mitgleeder     35,00 €

Passive Mitgleeder    10,00 €

  • Niee Mitgleeder, de na de Gill 2019 inpeerd sünd, brukt noch nich to betahlen.
  • Mitgleeder, de bereits vun sülvst överwiest hebbt, kriegt een entsprechende Rückerstattung.
  • De Bidräge ward Anfang Mai introcken.

De Gillvörstand bed üm Jun Verständnis un hofft, dat Ji all mit disse Regelung inverstahn sünd.

Hartlige Grööt un blievt gesund

  1. O.    Walfried Denker                                      Gillschriever

                               

ABSAGE DES GILDEFESTES 2020

Ende Februar 2020 hat das neuartige Corona-Virus Schleswig-Holstein erreicht. Seitdem steigen die Zahlen der Infektionen.

Der Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ist in kurzer Zeit zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe geworden. Eine solch große Krise verlangt eine breit angelegte, konzertierte Aktion.

Die Corona-Virus-Pandemie hat auch für die St. Johannis Toten- und Schützengilde spürbare Auswirkungen. Um die Ausbreitung des Corona-Virus in Schleswig-Holstein zu verlangsamen, erlassen Landesregierung und Kreise aktuell zahlreiche Verordnungen, Erlasse und Allgemeinverfügungen. Hierunter fallen auch Versammlungsverbote und Treffen mehrerer Personen im öffentlichen Raum.

Dieses wiederum hat zur Folge, dass der originäre Ablauf in Vorbereitung und Abfolge des Gildefestes nicht durchgeführt werden kann. Der Vorstand hat daher den Beschluss gefasst, das diesjährige Schießen auf den Gildevogel abzusagen. Eine Verlegung der Gilde auf einen späteren Zeitpunkt wäre angesichts der derzeitigen Lage nicht anzuraten, da die gesundheitspolitische Situation zurzeit keine längerfristigen Voraussagen zur Änderung erwarten lässt.

Die Gilde friert den Status Quo mit Wirkung zum 1. April 2020 ein und hofft mit dem Fastl-Abend Ball im Februar 2021 wieder in den Gildemodus zurückzukehren. Alle bis jetzt eingeleiteten Vorbereitungen ( Zeltväterversammlung, Pfingstversammlung, Büchseneinschießen, Becherwaschen, Säbelputzen, Schafferwahl, Ältermannwahl ) werden demnach um ein Jahr verschoben.

Der Gildevorstand setzt hierbei auf die Einsicht aller Gildeschwestern und Gildebrüder, dass alles unternommen werden muss, um die Ausbreitung des Virus als solches zu verlangsamen und andererseits insbesondere ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen vor einer Ansteckung durch COVID-19 zu schützen.

Die aktuelle Lage wird vom Vorstand weiterhin beobachtet und alle Entscheidungen werden angepasst.

Wir bitten für die getroffenen Maßnahmen um Verständnis und wünschen allen Gildeschwestern und Gildebrüdern sowie ihren Angehörigen, dass sie in dieser Krise von einer möglichen Erkrankung verschont bleiben.

Der Vorstand der Oldenburger St. Johannis Toten- und Schützengilde von 1192 e.V.

Hans-Peter Flindt                               Uwe Wolters                             Karsten Prokoph

   1. Ältermann                                    2. Ältermann                                 3. Ältermann

Beginn des Gildejahres 2020 mit der Ältermannübergabe am 18. Januar 2020

Otmar Smets übergibt die Insignien an den neuen 1. Ältermann Hans-Peter Flindt

Zahlreiche Gäste waren der Einladung von „Tweet Öllst“ Hans-Peter Flindt und seiner Frau Annette zur Ältermannübergabe im Bildungs- und Kulturzentrum gefolgt. Bürgermeister Jörg Saba, sein Amtsvorgänger Martin Voigt und Bürgervorsteherin Susanne Knees wurden von Hans-Peter Flindt herzlich begrüßt wie auch unser „Plattdütscher Paster“ Andreas Gruben, für den Truppenübungsplatz Putlos Major Jens Junkersdorf, Jan-Birger Rößler als „Plattreferent“ der Gilde und Peter Jacobsen als Vertreter des Fördervereins BraVo e.V.. Natürlich auch Majestät Willi Wiese, der zu Beginn „hochleben“ durfte. Begrüßen konnte der 2. Ältermann auch seine Zeltgemeinschaft „Dat gamle Telt“ und den kompletten Gildevorstand. Wie in den Regularien vorgesehen wurde anschließend das leibliche Wohl mit einem durch Gildebruder Gerrit Milbrodt vorbereiteten Essen gestärkt. Der von drütt Öllst Uwe Wolters und seiner Mannschaft festlich geschückte Raum trug sehr zu einer fröhlichen Atmosphäre und der gelungenen Veranstaltung bei. Wie in der Beliebung vorgesehen trugen die Weinschaffer mit Unterstützung der Bierschaffer das Essen auf und sorgten auch für die Getränke.

Otmar Smets als scheidender Ältermann gab anschließend seinen Bericht über das vergangene Gildejahr ab. Danach folgten die Berichte des Gildeschreibers Walfried Denker und von Revisor Hans Musehold. Nun war es Zeit für die Ämterwechsel. Otmars Smets überreichte seine Ältermannutensilien an den neuen 1. Öllst Hans-Peter Flindt und wünschte ihm gutes Gelingen im Gildejahr 2020. In seiner Antrittsrede sagte der neue 1. Ältermann, dass er sein Handeln nach der Beliebung ausrichten werde. Die Gilde ist Traditionen verpflichtet „es soll aber keinen Stillstand geben, „wir wollen Frohsinn und die Gemeinschaft pflegen“ !

Der neue 1. Älktermann Hans-Peter Flindt hält seine Antrittsrede.

Der scheidende Ältermann Otmar Smets erhielt von Bürgervorsteherin Susanne Knees und Bürgermeister Jörg Saba einen silbernen Löffel als Dank für die während seiner Amtszeit zum Wohle der Gilde und der Stadt Oldenburg geleisteten Arbeit.

Otmar Smets erhält den silbernen Löffel

Hier die Älterleute der St. Johannis Toten- und Schützengilde im 828. Jahr

Von links: nieger drütt Öllst Karsten Prokoph, tweet Öllst Uwe Wolters und eerst Öllst Hans-Peter Flindt.
von links: neuer drütt Kaptein Hans-Jürgen Löschky erhält seinen Säbel vom scheidenden 1. Kaptein Reimer Rohde
von links: der neue Major Bernd Schultz erhält den Säbel vom scheidenden Major Fred Asmussen

Ausserhalb des Protokolls gab es dann noch eine Überraschung für Ex-Major Fred Asmussen: Adjutant Remo Sauer, der Gildebote Ole Landt und die Leutnants waren im vollen Ornat angetreten und überreichten Fred Asmussen zum Abschied einen Modell-Gildevogel.

Die Überraschung für den scheidenden Major Fred Asmussen.

Der offizielle Teil der Ältermannübergabe wurde mit dem Singen des Schleswig-Holstein-Liedes abgeschlossen. Dann wurde in froher Runde bis in den neuen Tag „utschnackt“. Alle waren sich einig: es war eine gelungene Veranstaltung und ein „kommodiger“ Abend.

Abschließend noch einige Bilder:

Die Schafferriege: von links Christian Thode, Clemens Waschik, Bernd Mews, Arnold Laenger, Arne Matthiensen und Jan Stark
„noch“ eerst Öllt Otmar Smeste, Majestät Willi Wiese, Annette Flindt und „noch“ tweet Öllst Hans-Peter Flindt
von links vor dem Ämterwechsel: drütt Kaptein Helmut Schwarze, tweet Kaptein Hans-Adolf Jensen, eerst Kaptein Reimer Rohde, Major Fred Asmussen, Gildeschreiber Walfried Denker, eerst Öllst Otmar Smets und Majestät Willi Wiese
Die komplette Familie Flindt.

Treffen der ehemaligen Älterleute am 27.12.2019

Wie im Vorjahr hatte die Gilde die ehemaligen Älterleute zu einem gemütlichen Nachmittag eingeladen.

Nach der Begrüßung durch den 1. Ältermann Otmar Smets gab der 2. Ältermann Hans-Peter Flindt nach einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2019 die Termine für das Jahr 2020 bekannt. Die wichtigsten für die nahe Zukunft sind der 01. Februar für den Kartenvorverkauf für den am 15. Februar stattfindende Gildeball. Alle weiteren Termine werden bald hier veröffentlicht. 

Bei Kaffee und Kuchen wurde angeregt geschnackt und so manche Anekdote aus vergangenen Tagen wurde zum Besten gegeben.

Für kurzweilige Unterhaltung sorgte der von Peter Jacobsen in seiner Eigenschaft als 2. Vorsitzender des Fördervereins zusammenstellte Film mit Begebenheiten aus dem Gildeleben. Anschließend gab Bernd Schultz als 1. Vorsitzender einen Überblick über die Aktivitäten des Vereins in 2019. Aus dem Verkauf der Gildegläser und der Zeltschilder und den Autoaufklebern  mit dem neuen Gildewappen sind bisher Überschüsse von fast € 1000 erzielt worden, die wie mit der Gilde vereinbart für das Gildemuseum verwendet werden. Im Gildemuseum wird in 2020 der Medienraum eingerichtet, ferner werden im Eingangsbereich des Restaurants bessere Hinweise auf das Gildemuseum angebracht.

Anschließend wurde noch ausgiebig geklönt und über so manches lustige Ereignis gelacht.

Im Namen aller teilnehmenden ehemaligen Älterleute herzlichen Dank für den schönen Nachmittag!