Archiv des Autors: Bernd Schultz

Über Bernd Schultz

1. Ältermann 2011

Mitgliederversammlung am 22. August 2022

Am 22. August fand die erste Mitgliederversammlung unter Pandemiebedingungen statt. Diesmal nicht im Schützenhof, sondern unter dem „Beduinenzelt“ auf dem Gildeplatz vor der Vogelstange. Ingesamt waren rd. 140 Gildemitglieder der Einladung der Älterleute gefolgt.

Der 1. Ältermann Hans-Peter Flindt begrüßte die Anwesenden und endlich konnten wir den König nach langer Zeit den König mal wieder „hochleben“ lassen! Im Anschluß wurde den verstorbenen Gildemitgliedern gedacht. Dann wurde ein Rückblick auf die Zeit seit dem Gildeball 2020 als letzte Veranstaltung der St. Johannis Toten-und Schützengilde gehalten. Auch während der Pandemie ist der Gildevorstand tätig gewesen. Sitzungen fanden statt, auch wurde eine Videokonferenz mit den Zeltvätern abgehalten. Der zweite Ältermann Uwe Wolters und der 3. Ältermann Karsten Prokoph hielten ebenfalls einen Rückblick auf die zurückliegende Zeit. Nach dem Bericht der Revisoren für die Jahre 2019/2020 und 2020/2021 wurde den verantwortlichen Älterleuten einstimmig Entlastung erteilt. Der Gildevorstand hat für die Jahre 2020 und 2021 beschlossen, die Sterbebeihilfe in der bisherigen Höhe beizubehalten und die Gildebeiträge zu senken. Diese Beschlüsse wurden von der Mitgliederversammlung nachträglich sanktioniert. Nun wurden die neuen Gildemitglieder begrüßt, traditionell mit der Übergbe der Plaketten und einem Schluck Wein aus dem „goldenen Apfel“. Dieser kam jedoch pandemiegerecht nicht zum Einsatz, es wurden jedem neuen Gildemitglied dazu ein einzelnes Glas gereicht.

Ein Teil der neuen Gildemitglieder.

Der 1. Ältermann berichtete weiter über die erforderliche Satzungsergänzung. Hier hat die Gilde Voraussetzungen zu schaffen um auch in „Notzeiten“ wie Pandemie, Naturkatastrophen, Unglücke o.ä. handlungsfähig zu bleiben. Der Vorstand hat darüber mehrfach beraten und wird – sobald diese Ergänzung auch rechtlich abgeklärt ist – diese der Mitgliederversammlung zu Abstimmung vorstellen. Die Versammlung schloß traditionell mit dem Singen des Schleswig-Holstein-Liedes!

Neue Museumsführer für das Gildemuseum

„15 Jahre sind genug“ so die beiden Museumsführer Fritz Westensee und Karsten Marzian. Diese lange Zeit haben die beiden Gildebrüder zu vielen Gelegenheiten Führungen im Gildemuseum durchgeführt und mit viel Sachkenntnis und geschichtlichem Wissen über die St. Johannis Toten und Schützengilde und die Region Wagrien berichtet. Im Rahmen einer Zusammenkunft im Restaurant „Pola-Pola“ dankte Ihnen der 1. Ältermann Hans-Peter Flindt im Namen der St. Johannis Toten- und Schützengilde herzlich und überreichte Fritz Westensee (Karsten Marzian war verhindert) als Dank Gläser mit dem Gildewappen.

Künftig übernehmen Gildeschwester Susanne Knees und Gildebruder Jan-Birger Rößler Rößler die Führungen im Gildemuseum. Beides gestandene Gildemitglieder, auch sie werden Ihre Aufgabe mit Freude und Sachverstand ausführen.

Von links: Fritz Westensee, 1. Ältermann Hans-Peter Flindt, Susanne Knees und Jan-Birger Rösler

Den ersten Einsatz haben Susanne Knees und Jan-Birger Rößler am 22.08.2021 mit der Führung der neuen Gildemitglieder.

„Gillbroders Jungbrunnen“ ist fertig!

Der alte Bierstand in der Blainhalle war von vielen Schaffergenerationen genutzt worden und nicht mehr richtig „fit“. Im letzten Jahr haben sich die Bier- und Weinschaffer unter der Führung von „Schaffer- Öllst“ Karsten Prokoph entschlossen, einen neuen Bierstand zu bauen.

Die ersten Arbeiten erfolgten in 2020 bei Bierschaffer Arne Matthiensen im Garten, mussten dann aber pandemiebedingt unterbrochen worden.Die Restarbeiten, insbesondere die Lackierung, erfolgten jetzt in einer Halle in Putlos.

Am 16. Juli 2021 haben die Schaffer den Gildevorstand zur „Begutachtung und Abnahme“ in der Nähe der Blain-Halle eingeladen. Der neue Bierstand wurde mit hochwertigem Material und viel Liebe zum Detail gebaut. Er wurde für gut befunden und vom ersten Ältermann Hans-Peter Flindt  mit einem Glas „Bommi“ auf den Namen „Gillbroders Jungbrunnen“ getauft.

Im Namen der St. Johannis Toten und Schützengilde Oldenburg von 1192 e.V. an dieser Stelle herzlichen Dank an Familie Stief für die Unterstützung bei der Material-beschaffung und der Fertigung des Gildewappens als Relief sowie der Kommandantur Putlos – Herrn Major Jens Junkersdorf – für die Bereitstellung der Halle.

Und zum Schluss ganz besonders den Schaffern, die das Ganze mit viel Einsatz möglich gemacht haben.

Der neue Bierstand. Von links: die Weinschaffer Jan-Christian Thode, Clemens Waschik und Jan Stark sowie die Bierschaffer Arnold Laenger, Arne Matthiensen und Bernd Mews.

Plattdeutscher Gottesdienst unter der Vogelstange am 20. Juni 2021

Unter Beachtung der Corona-Auflagen fand am 20. Juni 2021 in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde ein plattdeutscher Gottesdienst auf dem Gildeplatz unter der Vogelstange statt. Hauptinitiator war hier Pastor Gruben. Die Ameldung der Teilnehmer erfolgte über das Kirchenbüro. Die St. Johannis Toten- und Schützengilde hatte für ausreichernde Sitzgelegenheiten gesorgt. Ingesamt waren ca. 100 Teilnehmer trotz des vorherigen Regenschauers auf dem Rund vor der Vogelstange und dem aufgestellten Birkenholzkreutz erschienen.

Pastor Gruben hielt die Andacht
Der Posaunenchor begleitete den Gottesdienst musikalisch.

Das von der Kommandantur Putlos gelieferte Holzkreutz

Der Gildevorstand mit Gastredner Jan-Birger Rösler ( 2. von links)

Eine gelungene Veranstaltung, die ein bisschen „Gildegefühl“ vermittelte, denn …… zu diesem Zeitpunkt wäre bei einem „normalen“ Gildefest auch der Gottesdienst unter der Vogel-stange abgehalten worden. An dieser Stelle danken wir allen, die an der Vorbereitung und der Durchführung beteiligt waren!

INFORMATIONEN DES GILDEVORSTANDES

Liebe Gildeschwestern und Gildebrüder,

die Corona-Pandemie beeinflusst unser gesellschaftliches Zusammenleben mittlerweile seit über einem Jahr in starkem Maße. Die Auswirkungen werden uns täglich vor Augen geführt. Die St. Johannis Toten- und Schützengilde von 1192 e. V. ist davon leider nicht ausgenommen. Trotzdem muss das Gildeleben weitergehen und wird es auch – zurzeit leider nicht in den gewohnten, traditionellen Abläufen.

Nach einem erfolgreichen Testlauf hat der Vorstand nun am 26.02.2021 seine 1. Vorstandssitzung 2021 als Videokonferenz abgehalten. Folgende Beschlüsse sind u. a. in dieser Veranstaltung gefasst worden:

  • Absage des Gildefestes 2021 (Einstimmiger Beschluss).

Begründung:

  • Die Tendenz der Entwicklung der Infektionszahlen hinsichtlich der Corona-Pandemie ist mit Blick auf die Virus-Mutationen nicht überschaubar.
  • Die Impfaktionen für die Bekämpfung des Virus werden sich nach bisherigen Erfahrungen vermutlich noch mindestens bis zum Jahresende hinziehen und es ist noch nicht absehbar, wie lange der Impfschutz anhält.
  • Es ist davon auszugehen, dass trotz Impfung zunächst weiterhin die Hygienemaßnahmen (Abstand, Mundschutz, Desinfektion) vorgenommen werden müssen.
  • Die rechtlichen Vorgaben durch das Infektionsschutzgesetz lassen eine Durchführung einer Gildefestveranstaltung in bekannter Größenordnung auf absehbare Zeit nicht zu.
  • Selbst wenn es Lockerungen bei den Einschränkungen geben wird, ein entsprechendes Hygienekonzept für ein Gildefest vorliegen würde und damit eine Genehmigung behördlicher Seite evtl. möglich wäre, bleibt die Frage, ob die Abhaltung eines Gildefestes unter den dann vorgegebenen Bedingungen dem Geist und Charakter dieser Veranstaltung gerecht werden würde.
  • Ergänzung der bestehenden Satzung der St. Johannis Toten- und Schützengilde e. V.

Die bestehende Satzung in der Fassung vom 15.12.2015 der SJTSG umfasst alle Vorgaben und Regelungen des Vereins bezogen auf „Normalzeiten“, in denen eine Beachtung und Einhaltung aller Gilderegelungen möglich ist. In „Notzeiten“, wie zum Beispiel die der derzeitigen Pandemie, ergeben sich nichtlösbare Probleme, die Vorgaben durch die bestehende Satzung einzuhalten (Abhaltung von Versammlungen, Durchführung von Gildeveranstaltungen usw.).

Daher hat der Vorstand beschlossen, dass die bestehende Satzung des Vereins auf Notzeiten hin angepasst werden muss, um auch in solchen Zeiten Rechtssicherheit zu behalten.

Ablauf:

Erarbeitung eines Entwurfes zur Satzungsergänzung durch eine erfahrene Arbeitsgruppe

  • Vorstellung des Entwurfes auf der Mitgliederversammlung oder Alternativversammlung
  • Abstimmung der Mitglieder über den vorgestellten Entwurf zur Satzungsergänzung
  • Durchführung der Satzungsänderung

  • Durchführung einer digitalen Zeltväterversammlung

Der Vorstand hat inzwischen positive Erfahrungen mit Videokonferenzen gesammelt und hat beschlossen, da lokale Versammlungen derzeit nicht gestattet sind, dass nach einer zuvor durchgeführten Zeltväter-Test-Videokonferenz, zu der per E-Mail eingeladen wird und eine Möglichkeit zur Durchführungserfahrung bietet, eine digitale Zeltväterversammlung als Videokonferenz durchzuführen:

Vorgesehener Termin: 14.04.2021   19.00 Uhr

  • Mitgliederversammlung 2021

Die Durchführung einer Mitgliederversammlung hängt davon ab, ob die vorherrschende Situation dieses zulässt. Das auch eine Mitgliederversammlung als Videokonferenz durchgeführt werden kann steht außer Frage und ist technisch sicher möglich. Ob es wegen der großen Mitgliederzahl auch praktikabel ist, wird sich nach der Zeltväter-Videokonferenz zeigen und wird danach noch einmal eingehend geprüft und bewertet!

Sollte eine Mitgliederversammlung nicht möglich sein, hat der Vorstand einen Gedankenansatz erörtert:

Die Zeltväter fungieren als Delegierte ihrer jeweiligen Zeltgemeinschaft, so dass eine Mitgliederversammlung als Videokonferenz als Beschlussgremium nur mit den Zeltvätern und Amtsträgern erfolgen könnte.

Es ist noch keine definitive Entscheidung gefallen.

  • Option auf die Durchführung einer Veranstaltung „Grillen unter der Vogelstange“

Die Option auf Durchführung dieser Veranstaltung im Freien wird aufrechterhalten, hängt aber ebenfalls von der vorherrschenden Pandemiesituation ab.

Terminansatz: Spätsommer

Bleibt gesund, hold ju fuchtig.

Im Namen des Gildevorstandes

Hans-Peter Flindt 1.Ältermann

Die St. Johannis Toten-und Schützengilde informiert!

Liebe Gildeschwestern und Gildebrüder sowie liebe Freunde der Gilde, die Auswirkungen der Coronapandemie beeinflussen auch den Gildeablauf 2021.

Jahrhundertealte Traditionen werden in diesem Jahr wieder umgeworfen. Da im vergangenen Jahr keine Mitgliederversammlungen und Wahlen abgehalten werden konnten, hat diesjährig auch keine Ältermannübergabe bzw. kein Kapitänswechsel stattgefunden.

Die Ämterbesetzung bleibt wie im Jahre 2020.

Zu unserem größten Bedauern können wir auch keinen Fastl-Abend-Ball durchführen, da die Inzidenzzahlen immer noch exorbitant hoch sind. Alle weiteren Termine im Ablauf des Gildejahres sind davon abhängig.

Wir können daher nur auf Sicht planen. Prognosen für anstehende Veranstaltungen im Gildejahr 2021 sind derzeit nicht vorherzusagen und wären rein spekulativ. Das gilt auch für das Gildefest im Sommer. Das ist alles sehr bedauerlich.

Wahrscheinlich wird es erst eine Änderung zum Besseren nach einer Durchimpfung der Bevölkerung mit Bildung einer Herdenimmunität geben.

Darin besteht unsere größte Hoffnung.

Der Vorstand wünscht allen viel Gesundheit für die Zukunft.

Hold ju fuchtig.

Im Namen des Vorstandes Hans-Peter Flindt 1. Ältermann

WIEHNACHTSBREEF

                                    

Gloven  un  Hopen

      Leev Gillswestern , leev Gillbröder , leev Binnen- un Butenolenborger , dat Johr geiht bald to Enn un de Küll krüppt över dat Land . De Sünn schult noch een beten övern Horizont un is batts weller verschwunnen . De Bööm smiet de Blääd daal un veele Vagels verreist in´n Süden . Een sülvst warrt son beten nuddelig un is op de Söök na Warmste un Licht .  Nu hölpt blots noch de Bolleroven , de Fuulbank un de Wulldeck , een godet Book un een poor kommodig Lichter.   Dat is de Tiet vör Wiehnachten , dat is de  Advent . Wi kiekt na binnen un fangt an to sinnieren . Dat Flackern vun de Kerzen maakt di son beten trantüddelig un diene Gedanken swirren dörch dat Land un du fraagst di : wer büst du , wat maakst du , wo kümmst du van af un wo willst du hin ? Du maakst di Gedanken över de Heimat:           wo un wat is Heimat ? Jo , Heimat is dor, wo du di utkennst, wo du opwussen büst . Heimat is uk dor, wo du seker büst , wo diene Familie is ,wo diene Frünn sünd un wo du willkamen büst . So is dat uk mit de grote Gillfamilie . Jümmers to de Gillfiern koomt de Gillswestern un Gillbröder vun nah un wiet wegg tosamen, üm Gill to fiern, Familie un Frünn weller in de Arms to nehmen .                                       Gill is uk een Stück Heimat . De Advent maakt uns achtersinnig :  wat is ween un wat kümmt op uns to?            

Disse Fraag hett dit Johr een besünnere Bedüden.De Coronapandemie is een grode Last . De Infektionstallen sünd jümmers hoch . Dat Leven in´t ganze Land hett sick verännert . De Bewegungsfreiheit is verminnert un dat Frietietvergnögen is meist afschafft . Wo lang noch ? Avers wi hebbt doch Advent ! Wi hopt dorop , dat uns holpen ward . Un dor is al Licht an´n Enn vun´n Tunnel !Dag för Dag komt wi neger an dat Licht . Un wenn wi dor sünd , dann staht wi vörn Dokter mit een Sprütt in de Hand .He hett wohrschienlich de Erlösung in de Oort vun een Schuulimpen in de Hand . Mag ween , dat dormit dat Enn vun Corona  kamen is ? De Ankunft vun de Hölp för de Minschheit . Wi laat den Kopp ne hangen . Wi tööft op dat grote Lüchten un freit uns op een kommodig Wiehnachtsfest un een gesundet nieget Johr !

Dat wünscht  Ju de Vörstand vun de old ehrwürdige St. Johannes Doden – un Schüttengill vun 1192 e.V.

        In´n  Nomen vun´n Vörstand

        Hans – Peter  Flindt 1. Öllst

Absage Zeltgemeinschaftsschießen und Stadt-Gilde-Pokal

        Leeve Gillschwestern un Gillbröder !

Vuller Toversicht hett de Vörstand dat Stadt-Gill-Pokalscheeten un dat   Teltgemeenschapsscheeten op´n Weg bröcht.        All Anstalten för den Afloop bi de Sportschütten un de Versorgung mit Eten un Drinken ut de Kegelstuuv wieren afslooten. De Freid wier hoch, endli mol weller wat in “GILL”  to maken!

Doch nu schuuvt sick so lütt bi lütt de vermaledeite Corona-Pandemie        jümmers mier to uns in den Norden.         Den Inzidenzwert vun 35 hebbt wi hüüt reten.         De Krink Ostholsteen schickt sick an, een Corona Hot-Spot to warrn.         Uns Kanzlerin Angela Merkel hett seggt, wi schüllt uns an Riemen rieten un all de ne nödigen Dreepen laten!          Wi schüllt unse Gesundheit un de Gesundheit vun uns Mitbörgers nee in Gefohr bringen un uns an leevsten Tohuus in uns Familie opholln.

Disse Opforderung un de hochkrupen Infektionstalen in uns Krink hebbt uns dortau anstött, dat Stadt-Gill-Pokalscheeten un dat Teltgemeenschaps-scheeten för dit Johr aftoseggen.  Uns deit dat bannig Leed.  All de Anstalten för de Dörchföhrung ümsünst.        Uk de Arbeiten vun uns Kröger un vun de Scheetbohnbedrievers, allns för de Katt.        Avers de Gesundheit vun uns all is höger antosetten as de Spoß an´t Scheeten.

Wi vun´n Vörstand laat uns nee ünnerboddern. Wie kiekt vuller Toversicht in de Tokunft un drückt de Duum, dat sick allns weller to uns Best hindreiht.  

   Kopp hoch un blievt gesund!      In Nomen vun uns Vörstand

        Hans-Peter Flindt

        1. Öllst       

               

Harvstbreef vun eerst Öllst

Moin, Moin,

leeve Gillschwestern un Gillbröder. De Sommer hett uns verlaten un de Harvst höllt Intog.

Wi vun Vörstand hopt, dat ju all bi bester Gesundheit sünd un den Sommer           unbeschood överstahn hebbt. Corona – mag man bald nee mier hüren – hett uns jümmers noch vull tofaten. Mit een Oog pliert wi Dag för Dag na de sick verännern Verordnungen vun uns Regierung un mit dat anner Oog na Möglichkeiten Akschoon` för uns Gill uttokieken. De Speelroom is bannig eng. Dat Grillen ünner de Vagelstang hebbt wi uk al strieken möten, avers de          Verordnungen wiern ne ümtosetten. Schaad ! De Gill hett avers twischendörch doch wat do doon. De Schaffers un uns drütt          Öllermann Karsten Prokoph hebbt een niegen Beerstand för de Sporthall tosamen-schustert. Dat hebbt se richti fein hinkreegen. Nu mutt noch een beten Farv dor op un dat Beer kann lopen.

Dat süht doch al good ut
Nu ist glieks „Richtfest“

To´n annern  hebbt wi tosamen uns Ingang to de niege Gillstuv schöön makt. Uns ole Majestät un Ehrenbörger vun Olenborg, Günter Reinhold, hett in sien Fritied een eeken Rundbogen schnitzt un saagt. Nu hett de Ingang een feinen Rohmen kreegen. Gillbroder Reinhold to Ehren hebbt wi ne lütte Plakett an´n   Foot vun den`n Bogen anbröcht.

All tosamen packt mit an
De eerst Öllst övergivt de Plakett an Günter Reinhold

So süht de Plakett ut

De Vörroom vun uns Gillstuv is uk rutputzt worrn. An de Wand hebbt wi Ehrentöller anbröcht un dortwischen hett ´ne smucke ole Garderov ehrn Platz funnen. Nu köönt wi uns Gillröck, Stöck un Zylinders good an´n Haken bringen.

Liekers kiekt wi na vörn un plant al Düt un Dat för`n November. Vörn an steiht dat  „Gill – Stadt – Pokalscheeten“ , achterna de Volkstruerdag un dann dat Teltgemeenschapscheeten in tosamenstreeken Form, allns na Coronavörschrift.      Wenn de Coronainfektionstahln de tokamen Weeken düchtig na baben klettern doot, sünd de Utsichten för uns November-Planungen meist düster. Avers wi laat uns ja nee bang maken, wi kiekt na vörn un hoopt dat Best.

Leeve Gillschwestern un Gillbröder, de Vörstand vun uns St. Johannis Doden- un Schüttengill vun 1192 wünsch ju goode Gesundheit för de tokamen Tieden, dormit wi all tofreden in de Tokunft kieken köönt.

         In`n Noom vun Vörstand

         Hans-Peter Flindt

         1. Öllst